Hammerfest die nördlichste Stadt der Welt. Für das Hammer-fest waren wir leider einen Tag zu spät! Schade! Wollten zuerst nur eine Nacht bleiben. Es wurden jedoch zwei. Zum Glück konnten wir den Teil des hohen kargen Nordens noch ein wenig geniessen. Die Weiten und Wildnis ist einfach einzigartig und hat eine ganz besondere Schönheit. Man fühlt sich darin so klein und bescheiden. Hier wirken andere Kräfte denen ich unterstellt bin.
Auf dem Hausberg Salen















Auch ein Bier 🍻 in der ⚓️⛴️ Hafenkneipe darf nicht fehlen! Skål!
Am nächsten Tag bei der Tyvenhytta. Was für ein Ausblick! Welche Weite! Wie viele Fjorde und Inseln!

















Hier im Norden gibt es unglaubliche Schutzhütten. Diese hier könnte ich bewohnen. Welcher Ausblick…
Hammerfest erhielt 1789 die Stadtrechte und ist damit eine der ältesten Städte Nordnorwegens.
Die arktische Siedlung war historisch ein bedeutender Stützpunkt für Walfänger, Pomorenhandel und Polarexpeditionen. Heute ist sie besonders für ihre farbenfrohe Nachkriegsarchitektur bekannt.
Die wechselvolle Historie der nördlichsten Stadt der Welt umfasst mehrere einschneidende Ereignisse:
- Britischer Angriff (1809): Während der Napoleonischen Kriege wurde die Stadt von der britischen Marine geplündert und niedergebrannt.
- Pionierstadt der Technik (1891): Als erste Stadt in Nordeuropa erhielt Hammerfest eine elektrische Straßenbeleuchtung, die durch Wasserkraft betrieben wurde.
- Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1944/1945): Im Zuge des Rückzugs der deutschen Wehrmacht wurde Hammerfest auf Befehl Hitlers und im Rahmen der Taktik der verbrannten Erde vollständig evakuiert und bis auf eine kleine Begräbniskapelle dem Erdboden gleichgemacht.
- Wiederaufbau (nach 1945): Der mühsame Neuanfang und das Leben in der zerstörten Finnmark-Region werden eindrücklich im Museum für Wiederaufbau dokumentiert.
Und dann fuhr noch die Aida Luna in den Hafen ein.



